Starkes Plus in Australien, starkes Minus in UK

Starkes Plus in Australien und Neuseeland, immer höhere Rückgänge in Großbritannien und Irland: So lässt sich die Entwicklung der australischen Baumarktkette Bunnings zusammenfassen, wie sie im Halbjahresbericht (Juli bis Dezember 2017) des Mutterkonzerns Wesfarmers dargestellt wird. Um 10,1 Prozent sind die Gesamtumsätze der Bunnings-Märkte in Australien und Neuseeland von Juli bis Dezember gewachsen, flächenbereinigt um 9,0 Prozent. Der Umsatz wird mit 6,566 Mrd. AUD angegeben. Ganz anders das Bild in Großbritannien und Irland, wo die Australier außer ihren Bunnings-Pilotmärkten auch die übernommenen Homebase-Märkte betreiben. Hier sind die Umsätze um 15,5 Prozent zurückgegangen, flächenbereinigt um 13,4 Prozent. Der Umsatz der ersten sechs Monate betrug 517 Mio. GBP (in australischen Dollars gerechnet -15,7 Prozent auf 875 Mio. AUD). Der Verlust vor Zinsen und Steuern ist auf 97 Mio. GBP (165 Mio. AUD) angewachsen. Fünf Märkte hat das Unternehmen im Halbjahr geschlossen. Drei der elf Pilotmärkte, die während der sechs Monate eröffnet wurden, befinden sich an neuen, nicht übernommenen Standorten und sind deutlich größer als die geschlossenen Märkte, so das Unternehmen. Ende Dezember zählten 234 Homebase-Märkte und 15 Märkte unter der Marke Bunnings zum Portfolio der Australier in Großbritannien und Irland. Bis Ende Juni sollen weitere neun Pilotmärkte eröffnet werden.