Kärcher erzielt Rekordumsatz von 2,5 Milliarden Euro

Der Umsatz von Kärcher ist im Geschäftsjahr 2017 um 7,5 Prozent auf 2,5 Mrd. Euro gestiegen; um Währungs- und Sondereffekte bereinigt, betrug das Wachstum 8,7 Prozent. Das ist der höchste Umsatz in der Unternehmensgeschichte.
Dabei ist das Unternehmen im vergangenen Geschäftsjahr doppelt so schnell gewachsen wie der Weltmarkt für Reinigungstechnik. "Erfreulich ist, dass wir uns in fast allen Ländern in lokaler Währung gesteigert haben", sagt Hartmut Jenner, Vorsitzender der Geschäftsführung. "Sehr gut lief das Geschäft in unseren Kernmärkten Deutschland, Frankreich und Japan. Aber auch aufstrebende Regionen wie Osteuropa und Südamerika haben zur positiven Entwicklung beigetragen."
Im zurückliegenden Jahr hat Kärcher 56 neue Patente angemeldet und über 100 neue Produkte auf den Markt gebracht. Beispielsweise hat Kärcher mit dem Hartbodenreiniger FC 5 ein Gerät für Endverbraucher entwickelt, das die Funktionen von Saugen und Wischen in nur einem Schritt vereint.

Gesellschaftliches Engagement

Mit seinem wirtschaftlichen Wachstum erweitert Kärcher auch sein gesellschaftliches Engagement. Dazu zählt die Restaurierung von Baudenkmälern genauso wie die Unterstützung von gemeinnützigen Einrichtungen und Umweltschutzorganisationen. 2017 hat Kärcher unter anderem Mausoleen auf dem Green-Wood Friedhof in New York, die Votivkirche in Wien und die historische Stadtkirche St. Marien in Wittenberg von Verschmutzungen befreit. Weiter ausgebaut wurde die finanzielle und technische Unterstützung von SOS-Kinderdörfern weltweit. Gemeinsam mit dem Global Nature Fund und dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung hat Kärcher das umfangreiche Projekt der Grünfilteranlagen fortgeführt. Bis Ende 2018 soll die siebte Anlage in Südamerika gebaut werden, die mithilfe von Wasserpflanzen Abwässer reinigt.

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