FWI: Nickelverbot für Handwerkzeuge unverhältnismäßig

In einer Stellungnahme hat sich der FWI (Fachverband Werkzeugindustrie) gegen Einschränkung der Verwendung von Nickel für Handwerkzeuge ausgesprochen. Der FWI reagiert damit auf ein Vorhaben der Europäischen Chemikalienagentur ECHA, die bislang nur für Schmuck geltenden Einschränkungen der Nickelabgabe unter anderem auf Handwerkzeuge auszuweiten. Ziel der ECHA ist dabei die Eindämmung von Nickelallergien. Dem FWI seien jedoch keine Fälle bekannt, in denen der Kontakt mit Handwerkzeugen eine solche Allergie ausgelöst hätte. Dies werde auch von der Berufsgenossenschaft Holz und Metall bestätigt, so der Verband. Die drohende Einschränkung der Verwendung von Nickel bei Handwerkzeugen wäre daher aus Sicht des FWI unverhältnismäßig. Rund 110 Werkzeughersteller mit Produktion in Deutschland sind im FWI organisiert. Darüber hinaus gibt es 50 außerordentliche Mitglieder im FWI.